Wenn Sexualität unter Druck gerät
14 Mai 2027 – 10:00 bis 13:30
Wenn Sexualität unter Druck gerät
Eine Einführung in die sexualtherapeutische Arbeit
Seminarbeschreibung
Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil menschlichen Erlebens – und bleibt im professionellen Gespräch dennoch häufig ein blinder Fleck.
Fachkräfte begegnen Themen wie Lustlosigkeit, Erektionsproblemen, Leistungsdruck, Scham, belastendem Pornokonsum oder sexuellen Konflikten. Gleichzeitig besteht häufig Unsicherheit: Wie kann Sexualität respektvoll angesprochen werden? Was kann hinter einem sexuellen Symptom stehen? Welche ersten Fragen sind hilfreich? Und wo liegen die Grenzen des eigenen professionellen Auftrags?
Dieses kompakte Seminar bietet einen fundierten und praxisnahen Einstieg in sexualtherapeutisches Denken und Handeln.
Sexuelle Symptome im Zusammenhang verstehen
Sexuelle Schwierigkeiten entstehen selten isoliert. Körperliche Reaktionen, psychische Belastungen, biographische Erfahrungen, Beziehungsmuster und gesellschaftliche Erwartungen können sich gegenseitig beeinflussen.
Im Seminar betrachten wir sexuelle Symptome deshalb nicht ausschließlich als Störung. Sie können zugleich Ausdruck von Überforderung, Schutz, Konflikten oder bislang erfolglosen Lösungsversuchen sein.
Ihr Nutzen
Sie gewinnen mehr Sicherheit darin, sexuelle Anliegen behutsam anzusprechen, erste Zusammenhänge zu erkennen und gemeinsam mit Klient:innen hilfreiche nächste Schritte zu entwickeln.
Der inhaltliche Fokus liegt auf:
- Grundlagen sexualtherapeutischen Denkens
- häufigen sexuellen Anliegen in Beratung und Therapie
- Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche und Beziehung
- sexuellem Leistungsdruck und Versagensangst
- Lustlosigkeit, Scham und sexuellem Rückzug
- einem wertschätzenden Umgang mit Pornokonsum
- hilfreichen Fragen für Anamnese und Auftragsklärung
- ersten systemischen und sexualtherapeutischen Interventionen
- der Abgrenzung zwischen Beratung, Sexualtherapie und medizinischer Behandlung
Anhand konkreter Fallbeispiele, kurzer Übungen und gemeinsamer Reflexionen wird das vermittelte Wissen auf die berufliche Praxis übertragen.
Das Seminar bietet eine Einführung und erste Handlungssicherheit. Es ersetzt keine sexualtherapeutische Weiterbildung.
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte und Interessierte aus Psychologie, Psychotherapie, Beratung, Sozialer Arbeit, Pädagogik, Medizin sowie Paar- und Familienberatung.
Sexualtherapeutische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Organisatorischer Rahmen
Termin: Freitag, 14. Juni 2027
Uhrzeit: 10:00–13:30 Uhr einschließlich 30 Minuten Pause
Umfang: 4 Unterrichtseinheiten
Format: hybrid – Teilnahme in Präsenz oder online möglich
Veranstaltungsort: HGS-Institut Regensburg, Weinbergstraße 2, 93055 Regensburg
Onlineplattform: Zoom
Teilnahmegebühr: 75 € pro Person
Teilnehmerzahl: mindestens 10
Anmeldung: info@hgs-institut.de
Referent
Florian Hopfenmüller
Psychologe M. Sc.
Systemischer Paar- und Familientherapeut (DGSF)
Sexualtherapeut
Heilpraktiker für Psychotherapie
Florian Hopfenmüller begleitet in seiner psychologischen Praxis Einzelpersonen und Paare bei sexuellen Schwierigkeiten, Beziehungskonflikten und psychischen Belastungen. Sein sexualtherapeutischer Schwerpunkt liegt unter anderem auf psychisch bedingten Erektionsproblemen, sexuellem Leistungsdruck, Lustlosigkeit, Scham und Paardynamiken.
Veranstalter: Psycho.logisch – Psychologische Privatpraxis Regensburg
